Hier finden Sie mein Reisetagebuch

 

Mit meiner Seite will ich keine akribische Wegbeschreibung abgeben.

Diese findet man ohnehin in den einschlägigen Reiseführern der unterschiedlichen Fachverlage.

 

Vielmehr möchte ich berichten wie ich den Weg für mich persönlich erlebt habe:

von der Schönheit des Weges und der alten Städte,

von den freundlichen Einheimischen und deren zum Teil überwältigenden Hilfbereitschaft,

von den Erfahrungen mit den Pilgerschwestern und -brüdern unterwegs,

von den Erlebnissen mit der Deutung der Wegbeschreibungen und auch

von Momenten, in denen ich im strömenden Regen knöcheltief im Morast steckte und dachte "Was machst du hier eigentlich?".

 

Ich beabsichtige, das eine oder andere Wort über die, zumindest für mich, befreiende und stresslösende Wirkung des Weges zu verlieren.

Es ist halt unvorstellbar erholsam, ein oder zwei Wochen ohne Internet, ständige Handyerreichbarkeit, TV, Radio, MP3-Player, Zeitdruck und allen weiteren sogenannten Errungenschaften der modernen Gesellschaft auszukommen.

 

Ich habe mich deshalb auch bewusst dazu entschieden, "meinen Weg" alleine und relativ bescheiden zu gehen.

Das heißt, ich gehe tagsüber alleine (in meinem Rythmus), raste wo es für mich reizvoll ist und so lange ich dort bleiben mag.

Selbstverständlich bin ich unterwegs für ein Gespräch mit Pilgergefährten offen, setze aber meinen Weg in aller Regel alleine fort. Trifft man sich Abends am Etappenziel wieder, bin ich einem unterhaltsamen Gespräch bei einem Glas Rotwein nicht abgeneigt.

Bescheiden heißt aber auch, dass ich oftmals in meinem Zelt schlafe und mich mit Baguette, Fromage und einem Vin de Pays als Mahlzeit zufrieden gebe.

Letzteres ist halt nicht jedermanns Sache, aber auch diese Abende genieße ich.

 

Bisher habe ich die Erfahrungen von Wuppertal bis Cluny in Bildern und Texten festgehalten und als Einzelexemplar in Buchform binden lassen.

 

Die beiden bislang existiernden Bände habe ich nur Familienangehörigen und einigen wenigen interessierten Freunden und Kollegen überlassen, erhielt aber von ihnen ein durchweg positives Echo.

 

Da nunmehr im September 2013 eine weitere Etappe von Cluny nach

Le Puy-en-Velay bevorsteht, habe ich mich entschlossen, meine Wegbeschreibung über diese Plattform auch einem breiterem Publikum zugänglich zu machen.

 

Ich hoffe darauf, dass meine Seiten bei den Lesern Gefallen finden und  wünsche mir, dass der Interessierte den einen oder anderen guten Hinweis darin findet bzw. aus den Seiten die Erkenntnis gewinnt, wie man es nicht machen sollte. 

 

Das Schönste für mich wäre, wenn ich mit dieser Seite auch nur eine einzige Person dazu bewegen könnte "ihren eigenen Weg" zu gehen.

 

Versucht es. Es lohnt sich.