Rückreise von Toul nach Solingen

Am 10.06.2011

 

Obwohl ich mich in meinem Zimmer am quirligen Hauptplatz von
Toul auf eine eher unruhige Nacht eingestellt hatte, wurde ich überrascht.Gegen 22:00h wurde der Brunnen abgeschaltet.

Der rege Fahrverkehr am Stadtplatz kam ebenfalls nahezu völlig zum Erliegen, da der Durchgangsverkehr außerhalb der Stadtmauern an der Altstadt vorbeiführt. Es war somit erstaunlich ruhig und ich hatte einen erholsamen Schlaf.

Bereits um kurz vor 06:40h verließ ich das Hotel und ging in Richtung Bahnhof. Hierbei kam ich an einem kleinen Bistro vorbei, welches in der frühen Morgenstunde schon geöffnet hatte. Mit Blick auf eine kleine Hafenanlage nahm ich, ein wenig traurig über die bevorstehende Rückreise, ein letztes Croissant und einen Café noir zu mir.

Danach begab ich mich zielstrebig zum "Gare de Toul". Ab 07:50h sollte meine Rückreise beginnen. Um die Rückfahrt mit der Eisenbahn kostengünstig zu gestalten, habe ich mich für die
Nutzung von Nahverkehrszügen entschlossen. Diese fuhren von Toul nach Nancy, von Nacy nach Metz, von Metz nach Forbach und von dort nach Saarbrücken. In den genannten Städten musste ich jeweils Umsteigen, was sich aber völlig problemlos gestaltete. Für die Strecke Toul - Saarbrücken brauchte ich so nicht einmal 
16 Euro zahlen.

Die sechs Kilometer von Forbach nach Saarbrücken wird mit einer Art Zwitterzug bewältigt, der sowohl als Zug der DB als auch der SNCF / TER gekennzeichnet ist. Von Saarbrücken fuhr ich dann für weitere 15 Euro mit einem Nahverkehrszug durch das Saartal nach Trier.

In Trier hatte ich gut zwei Stunden Aufenthalt. Ich schloss meinen Rucksack am Bahnhof in ein Schließfach und ging frei von Ballast in die Innenstadt. Da es mittlerweile Mittagszeit war, bestellte ich mir ein leckeres Mittagessen und ein erfrischendes Bit. Kein
Zweifel, ich war wieder in Deutschland angekommen.

 

Nach dem Zwischenstopp ging es zurück zumBahnhof und von dort  mit dem IC nach Köln. Die Rückfahrkarte Trier - Solingen habe ich drei Monate zuvor im Internet für sagenhafte 19 Euro erworben. Erneut führte mich die Zugfahrt durch das idyllische Tal der Mosel.           

 

Ich hatte auf der Fahrt einen netten  Sitznachbarn, einen Studenten aus Münster, mit dem man sich gut unterhalten konnte. Die Fahrt verging wie im Flug. Leider hat ein überfröhlicher Fahrgast aus Spaß etwa 200 Meter vor Erreichen des HBF Köln die Notbremse gezogen. So stand der IC in Sichtweite des HBF für etwa 40 Minuten auf der Stelle. Von Köln aus nutzte ich dann eine Regionalbahn und erreichte um 18:45h den HBF Solingen.





 



 



 





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