Hier finden Sie meine Eindrücke und Erfahrungen auf dem Streckenabschnitt von Langres bis nach Cluny

 

In diesem Jahr habe ich in 11 Etappen die rund 250 Kilometer von Langres bis nach Cluny zurückgelegt.

 

Insbesondere am ersten Wandertag kamen echte Zweifel in mir auf, welchen tieferen Sinn mein Vorhaben hatte. Ich quälte mich im Dauerregen über morastige Waldwege durch irgendwelche Quelltäler, die selbst bei trockener Witterung wahrscheinlich schon matschig genug gewesen wären. So setzte ich Stunde um Stunde vorsichtig einen Schritt vor den anderen, ohne dass ich das Gefühl hatte, wirklich voran zu kommen.

 

Auch am zweiten Tag hatte ich miese Laune, da ich am Morgen bereits im strömenden Regen starten musste.

 

Aber dann, im Burgund angekommen, kam die Sonne hervor und begleitete mich fortan an jedem weiteren Tag meines Weges. Ich habe ab da jede einzelne Stunde genossen.


Ich besichtigte schöne Städte wie Dijon, Nuits-Saint-Georges, Beaune und St. Gengoux-le-National. Durchquerte die unendlichen Weinfelder und –berge des Burgund und passierte hierbei Orte wie Marsannay-le-Côte, Fixin, Chambolle-Mussigny, Aloxe-Corton, Pommard und Meursault, allesamt bekannt für ihre erstklassigen Weine.


Die intensive Sonneneinstrahlung tat nicht nur den unzähligen Rebstöcken gut, sondern auch meinem Körper. In den langen, einsamen Stunden durch Wälder und Weinfelder kam ich zu einer tiefen, inneren Ruhe. Nebenbei lernte ich sympathische und freundliche Weggefährten und Einheimische kennen, an die ich mich bis heute gerne zurück erinnere.